Benefizkonzert
Aeham Ahmad ist international bekannt geworden durch seine Auftritte im Flüchtlingslager Jarmuk in Syrien, in dem er auch aufgewachsen ist. Während das Lager in den syrischen Auseinandersetzungen umkämpft wurde, transportierte er sein Klavier auf einem Anhänger zu verschiedenen Orten und spielte unter freiem Himmel. Nachdem der „Islamische Staat“ das Lager eingenommen hatte, zerstörten Kämpfer bei einer Kontrolle sein Klavier. In dieser Zeit entschloss Aeham Ahmad sich zur Flucht. 2015 erhielt er in Bonn den erstmals verliehenen
Internationalen Beethovenpreis für Menschenrechte, Frieden, Freiheit, Armutsbekämpfung und Inklusion.
Der Ökumenische Förderverein für Flüchtlinge in der Stadt Arnsberg e. V. konnte ihn für ein Benefizkonzert gewinnen:
Sonntag, 8. Februar, 17:00 Uhr in der Christuskirche in der Burgstraße, Neheim.
Der Erlös des Konzertes dient vor allem der Arbeit der Flüchtlings-Beratungsstelle am Berliner Platz. Dort erhalten Geflüchtete Unterstützung (keine Rechtsberatung) in Fragen der Bürokratie (Aufenthaltsrecht, Anträge, Vertragsschließung u.ä.), bei der Arbeitssuche (z.B. Erstellen von Bewerbungen und Lebensläufen) oder auch bei Alltagsfragen (Mietrechte und -pflichten, Gesundheitswesen usw.). Damit dient die Arbeit der Beratungsstelle in hohem Maß der Integration von Geflüchteten.